Skonto in E-Rechnungen korrekt abbilden
Wer elektronische Rechnungen im Format XRechnung erstellt, stößt früher oder später auf ein bekanntes Problem: Skonto.
Während Skonto in klassischen Rechnungsprozessen seit Jahrzehnten etabliert ist, sieht das semantische Datenmodell der EN 16931 bislang keine eigenen strukturierten Felder dafür vor. Trotzdem erwarten viele ERP- und Buchhaltungssysteme maschinenlesbare Skonto-Informationen.
In diesem Artikel zeigen wir, wie Skonto in XRechnung technisch umgesetzt wird und wie sich dies mit der finaX API Dokumentation einfach automatisieren lässt.
Was ist Skonto?
Skonto ist ein Preisnachlass bei schneller Zahlung.
Ein typisches Zahlungsziel lautet beispielsweise:
2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen, netto innerhalb von 30 Tagen.
Vor allem im B2B-Bereich und bei öffentlichen Auftraggebern gehört diese Art von Zahlungsbedingung zum Standard. Genau in diesem Bereich gilt bzw. kommt die E-Rechnungspflicht.
Die Herausforderung in E-Rechnungen
Die europäische Norm EN 16931 definiert derzeit keine strukturierten Datenfelder für Skonto-Bedingungen.
Die XRechnung-Spezifikation, also die deutsche Spezifikation für E-Rechnungen, beschreibt dazu:
- Skonto wird über das Feld „Payment terms“ übertragen
- Die Informationen werden als strukturierter Text hinterlegt
- Dadurch können empfangende Systeme die Daten automatisiert auslesen
Das bedeutet konkret: Skonto landet technisch gesehen weiterhin in einem Freitextfeld, allerdings in einer klar definierten Syntax.
Bedeutung der Parameter
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
#SKONTO# | Kennzeichnet einen Skonto-Block |
TAGE | Anzahl der Tage bis zum Ablauf der Skontofrist |
PROZENT | Höhe des Nachlasses |
Die Syntax muss exakt eingehalten werden, da viele Validatoren und ERP-Systeme nur dann eine automatische Verarbeitung durchführen können.
Skonto mit der finaX API erzeugen
Mit der finaX API lässt sich Skonto direkt über das Feld payment_terms setzen.
Ein Ausschnitt für eine E-Rechnung im finaX-JSON-Format:
{
"invoice_number": "RE-2026-1001",
"invoice_issue_date": "2026-05-26",
"invoice_type_code": 380,
"invoice_currency_code": "EUR",
"payment_terms": "#SKONTO#TAGE=14#PROZENT=2.25#",
"seller": {
"name": "Musterfirma GmbH"
},
"buyer": {
"name": "Kunde AG"
}
...
}
Die finaX API erzeugt daraus automatisch eine gültige XRechnung im gewünschten Format (UBL, CII oder ZUGFeRD).
Warum eine API sinnvoll ist
Die manuelle Erstellung von XRechnungen bringt einige Herausforderungen mit sich:
- unterschiedliche Syntaxen (UBL und CII)
- komplexe Validierungsregeln
- regelmäßige Änderungen der Spezifikation
- Sonderfälle wie XRechnung-Extensions
- fehleranfällige XML-Erzeugung
Die finaX API übernimmt diese Komplexität automatisch und bietet ein einheitliches JSON-Modell für die Verarbeitung von XRechnung und ZUGFeRD.
Fazit
Skonto gehört im deutschen Rechnungswesen weiterhin zum Alltag, auch wenn die EN 16931 bislang keine dedizierte Struktur dafür vorsieht.
Durch die in XRechnung etablierte Konvention über payment_terms lassen sich Skonto-Bedingungen dennoch standardisiert und maschinenlesbar übertragen.
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Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.
